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Face Former-Therapie Einfluss auf die diabetische Stoffwechsellage

In einer Stellungnahme teilt Dr. med Thomas Huth seine Erfahrungen und Erkenntnisse zum positiven Einfluss der FaceFormer-Therapie auf die diabetische Stoffwechsellage von Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 mit.


Stellungnahme

zu der positiven Wirkung des Faceformers auf die diabetische Stoffwechsellage

Patienten, die mit der Faceformer-Therapie  gegen Schluckstörungen und Schlaf-Apnoe-Syndrom behandelt wurden und bei denen darüber hinaus eine Diabetes-mellitus Typ 2 diagnostiziert wurde, zeigten nicht nur deutliche Verbesserungen ihrer Schluck- und Atemleistungen, sondern auch eine positive Wirkung auf die diabetische Stoffwechsellage. Blutzuckerwerte und der Langzeitwert HbA1-c verbesserten sich im Rahmen der Faceformer-Behandlung um ca. 10-15%. Bei ihnen konnten Medikamente reduziert oder sogar abgesetzt werden.

Es stellt sich somit die Frage, könnte die Faceformerbehandlung“ eine ergänzende Therapieoption zur Behandlung eines Diabetes-Patienten sein, eine medikamentöse Therapie mit Antidiabetika unterstützen, oder sogar ersetzen? Diese festgestellte positive Wirkung des Faceformers auf den Zuckerstoffwechsel ist hypothetisch wie folgt zu erklären: Die Faceformer-Therapie wirkt auf die innere Rachen-Halsmuskulatur und der entsprechenden Nervenstrukturen stimulierend. Es kommt zu einer Aktivierung des Nervus Vagus, der auf die Magen-Darmmuskulatur und deren Schleimhäute eine aktivierende Wirkung ausübt.

Nach neusten Erkenntnis spielt die Inkretin-Sekretion der Dünndarmschleimhäute auf den Zuckerstoffwechsel eine bedeutende Rolle. Die nach einer Mahlzeit im Dünndarm reaktiv ausgeschütteten Inkretine haben eine blutzuckersenkende somit antidiabetische Wirkung. Nach diesem Wirkprinzip werden heutzutage die Gliptine, DPP4-Inhibitoren, erfolgreich eingesetzt.
Die Inkretine wirken auf die Betazellen des Pankreas stimulierend, so dass es zu einer erhöhten Freisetzung von Insulin und folglich zu einer Blutzuckersenkung kommt. Außerdem wurde eine Wirkung der Inkretine auf die Alphazellen des Pankreas nachgewiesen, wodurch eine Reduzierung der Glukoneogenese mit Verminderung der Glukoseneubildung erfolgt. Ferner ist eine Verbesserung der diabetischen Stoffwechsellage durch eine gesteigerte Aufnahme der Glukose in die Zelle und deren Verstoffwechselung gegeben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Faceformer über die intraorale Anregung des Nervus Vagus eine Erhöhung der Inkretinausschüttung bewirkt. Dies führt zu einer verstärkten Insulinbildung, Reduzierung der Glukoneogenese, Verbesserung der Einschleusung des Zuckers in die Zelle und somit zu einer deutlichen Blutzuckersenkung.
Die positive Wirkung des Faceformers auf den Diabetes-Stoffwechsel ist eine erfahrungsbedingte Feststellung, die durch wissenschaftliche Studien definitiv nachgewiesen werden sollte.

Dr. med. Thomas Huth

Fröndenberg, den 13.09.2014

Tags: Diabetes
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