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Face Former-Therapie und Diabetes

Frage eines Therapeuten/Arztes vom 16.02.2011

Wir haben sehr viele Patienten, die wir mit der FaceFormer-Methode therapieren. Einige von Ihnen leiden auch unter Diabetes. Diabetische Patienten, welche die FaceFormer-Therapie aus völlig anderen Gründen angewendet haben, informierten uns, dass sich während der Behandlung ihr Blutzuckergehalt innerhalb von wenigen Tagen reduziert hat. Wir sollten dazu eine Erklärung abgeben. Spontan konnten wir keine Gründe nennen und wenden uns daher an Sie – Dr. Berndsen – da Sie Diabetes auf der Indikationsliste zur FaceFormer-Therapie vermerkt haben. Unsere Frage ist, ob Sie die beschriebenen Reaktionen kennen und kausale Zusammenhänge erklären können.

Antwort (Dr. Klaus Berndsen)

Sehr geehrte‚ Damen und Herren,

vielen Dank für die sehr interessante Frage. Vorab möchte ich darauf hinweisen, dass die Zusammenhänge keineswegs wissenschaftlich gesichert erklärt sind. Wir und auch andere Behandler haben aber schon viele Male ähnliche Rückmeldungen erhalten. Daher finden Sie in unserer Indikationsliste zur FaceFormer-Therapie (folgend FFT) auch die Empfehlung, die FFT bei Diabetes adjuvant anzuwenden. www.faceformer.de

Zur Diabetes: Bei Diabetes mellitus gelangt der für den Zellstoffwechsel wichtige Zucker nur unzureichend aus dem Blut in die Zellen. Der Zucker verbleibt entsprechend im Blut. Den Zellen von Muskeln, Leber, Nieren, Fettgewebe steht für ihre Energiegewinnung dann keine ausreichende Menge Zucker zur Verfügung. Für den Austausch von Blut zur Zelle ist Insulin erforderlich. Über diesen Weg gelangt auch der Zucker in die Zelle. Insulin dockt an die entsprechenden Zellrezeptoren an und aktiviert die Zuckermoleküle der Zellen für die Zuckeraufnahme. Findet dieser Prozess nicht in ausreichendem Maße statt, erhöht sich der Blutzuckerspiegel. Fehlt Insulin, können die Zellen nicht ausreichend mit Zucker versorgt werden und bauen Fett ab. Es kommt zur Übersäuerung.

Rote Blutkörperchen und Zellen des Gehirns benötigen kein Insulin für die Zuckeraufnahme.

Diabetiker vom Typ 1 produzieren in der Regel gar kein oder nur geringe Mengen Insulin. Dem Blut muss stets Insulin zugefügt werden.

Bei Diabetikern vom Typ 2 besteht ein Mangel an Insulin. Zucker wird von den Zellen daher nicht ausreichend aufgenommen. Die meisten Betroffenen können allein durch Änderung ihres Lebensstils (Ernährung, Bewegung) den Prozess der Insulinproduktion positiv beeinflussen.

Unsere Erklärung zur Auswirkung der FFT auf Diabetes:
Wir glauben, dass sich die FFT auf mindestens vier Bereiche auswirkt, die Diabetes beeinflussen können.

  1. Ein Ziel der FFT ist die Verbesserung und die Habitualisierung der Nasenatmung: Eine regelmäßige und physiologische Nasenatmung sorgt für eine optimale Versorgung der Lunge (Alveolen) mit Atemluft. Über die Alveolen diffundiert der Sauerstoff in die roten Blutkörperchen. Über diese gelangt er zu den Zellen. Er bestimmt die primäre Zellversorgung und den Stoffwechsel in ihr. Eine Verbesserung des Stoffwechsels innerhalb der Zelle optimiert insgesamt die Zellaktivität und die Aufnahmefähigkeit des im Blut vorhandenen Zuckers.
  1. Aktivierung von Hirnnervenfunktionen mit Auswirkungen auf Hirn- und Stammhirnfunktionen sowie auf Neurotransmitterbildung: Mit der FFT werden solche Hirnfunktionen rhythmisch angeregt, die im Umfeld des Stammhirns lokalisiert sind. Von dieser Region aus werden sämtliche lebenswichtigen Funktionen und lebenswichtigen Organe gesteuert. Durch die FFT können solche Einflüsse offensichtlich optimiert werden. Eine Regulierung der Insulinproduktion und anderer Stoffwechselvorgänge könnten eine Folge sein.
  1. Andere Einflüsse der FFT auf Hirnnervenfunktionen: Einfluss auf den Nervus Vagus in der Region von Mund- und Racheraum. Neben zahlreichen viszeralen Funktionen steuert der N. Vagus auch die Pankreasaktivität. Die Beta-Zellen in der Langerhans-Insel der Pankreas sind dafür zuständig. Die interaktive Reizaktivität auf den N.Vagus in der Mund-, Rachenregion (angeregt durch Muskel- Schleimhautreize – bewirkt durch kinetische Funktionsanregung und Unterdruckbildung) könnten die visceralen Funktionen positiv beeinflussen und die Insulinbildung begünstigen.
  1. FaceFormer-Therapie regt Speichelbildung an: Bei der FFT erhöhen sich Speichelbildung und Schluckaktivität maßgeblich. Dadurch stehen wesentlich mehr Enzyme (Amylase) zur Verfügung. Diese sind an dem Abbau von Polysachariden, entsprechend am Zuckerstoffwechsel, beteiligt. Die Enzyme können auch die Traubenzuckerbildung im Dünndarm so verändern, dass sich eine positive Wirkung auf den Stoffwechsel und die Insulinbildung einstellt.

Die o.a. Erklärungen der Zusammenhänge zwischen FFT und Erfolgen bei Diabetes sind plausibel, aber trotzdem hypothetisch. Wahrscheinlich ergänzen sich die Einflüsse oder es kommen noch andere hinzu. Ergebnisse aus Verlaufsbeobachtungen und -untersuchungen, durchgeführt von verschiedenen Behandlern, welche die FFT anwenden, könnten eine weitere Hilfe für betroffene Patienten sein.

Wir freuen uns über jede Anwenderbeobachtung und werden solche nach und nach zusammenstellen und auswerten. Die Kontrolle der Abläufe gestaltet sich einfach, weil diabetische Patienten regelmäßige Blutmessungen an sich vornehmen und meist protokollieren.

Vielleicht finden sich auch interessierte Beobachter und Wissenschaftler z.B. aus Neurologie, Internistik, Diabetologie, Doktoranden oder Wissenschaftler aus verwandten Disziplinen, die zur Klärung der Zusammenhänge beitragen und relevante Ergebnisse aus ihren Untersuchungen ableiten.

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