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PhilPaso neurophysiologisch kontrollierte Bewegung

Neurophysiologisch kontrollierte Bewegung

Das PhilPaso Trainingsgerät wurde auf der Grundlage des Patentes Nr. 196030315 von Dr. Klaus und Sabine Berndsen entwickelt. Das Patent beinhaltet ein angelenktes Pedalsystem zum Trainieren der Geh-, Lauf-, Fußabrollbewegung.

PhilPaso Training erweitert die Bewegungsführung der unteren Extremitäten durch die damit koordinierte interaktive Oberkörperbewegung: Hüfte, Schultergürtel, Arme, Hände, Kopf. Durch hohe Wiederholungsfrequenzen bei gleichzeitig geführten und koordinierten Bewegungsabläufen werden habituelle Bewegungsmuster optimal trainiert.

10 herausragende Eigenschaften des PhilPaso-Trainings

  1. Geführte Bewegung zur Entwicklung korrekter, gehirnkoordinierter und automatisierter Ganzkörperbewegungen (neurophysiologische Bewegungsmuster)
  2. Weiche Bewegungsabläufe ohne ruckartige Druckbelastung der Gelenke
  3. Einstellung des Hüftbelastungswinkels – bis zur Überkorrektur möglich
  4. Führung der Fußabrollbewegung
  5. Training gegengleicher Bewegungen (cross movement): Beine – Arme / Schultergürtel – Hüfte
  6. Anpassung der Beinlänge, des Beinhubes (Kniehöhe des Spielbeines), der Schrittlänge, der Armstreckung und des Armwinkels, variable gelenkschonende Ellipsenbewegungseinstellung
  7. Sitz- und Stehtraining variierbar
  8. Drehbarer Sitz als Einstiegshilfe und Sitzgurtsicherung
  9. Antrieb durch eigene Kraft oder Motorsteuerung
  10. Stabiles anpassbares Gerät für den professionellen Einsatz: Ein Gerät für alle Größen
PhilPaso natürliche Abrollbewegung
PhilPaso einfache Fixierung mit Klettbändern
PhilPaso Anpassung der Beinlänge

PhilPaso - Neurophysiologische Grundlagen

Dr. Berndsen/Berndsen definieren für ihre Trainingsmethode einige wichtige gehirnkoordinierte körperfunktionelle Grundlagen (neurophysiologische Grundlagen):

  1. Das Gehirn kennt keine einzelnen Muskeln, sondern steuert ergonomisch komplexe Bewegungsmuster. Diese können nur dann erworben oder wieder erworben werden, wenn das Training (die Therapie) die weit reichende interaktive Komplexität der Bewegungsabläufe berücksichtigt: Bewegungskoordination „vom Kopf bis zu den Zehen“.
  2. Isoliertes Üben von Teilbewegungen stört den Aufbau neurophysiologischer Bewegungsmuster und führt zu sekundären Schädigungen (Läsionen).
  3. Bewegungen sind so zu aktivieren, dass sie möglichst weit an das korrekte Bewegungsmuster herangeführt werden. Falsche Bewegungen und Fehlbelastungen sind zu verhindern (Controlled Movement).
  4. Neurophysiologische Bewegungsmuster entwickeln sich durch Komplexität und Präzision der Durchführung und benötigen hohe Wiederholungsfrequenzen identischer Übungen. Dies ist manuell nicht möglich und bedarf spezieller dafür entwickelter Trainingsgeräte: PhilPaso.
  5. Läsionen bedingen Kompensationsbewegungen. Diese müssen, angepasst an den Regenerationsprozess, so schnell wie möglich wieder aufgelöst werden.
  6. Anforderungen an entwicklungsorientiertes Training: Neurophysiologisches Training orientiert sich an bereits erreichten Entwicklungen. Rückführungen auf Entwicklungsvorstufen bewirken neurophysiologische Irritationen!.

PhilPaso – Philipps Weg

Was ist PhilPaso?

Das PhilPaso Trainingsgerät wurde auf der Grundlage des Patentes Nr. 196030315, Patentinhaber Dr. Klaus und Sabine Berndsen, entwickelt. Das Patent beinhaltet ein angelenktes Pedalsystem zum Trainieren der koordinierten Geh-, Lauf-, Fußabrollbewegung.

PhilPaso-Training bahnt die koordinierten Bewegungen der unteren und oberen Extremitäten – Füße, Beine, Hüfte, Schultergürtel, Arme, Hände, Kopf. Durch hohe Wiederholungsfrequenzen und geführte, möglichst dicht am Normalen orientierte Bewegungen, sollen komplexe neurophysiologische Bewegungsmuster gelernt und automatisiert werden.

Der Name PhilPaso ist eine Wortschöpfung und bedeutet der Weg (el paso) des Philipps. Philipp ist der Sohn von Klaus und Sabine Berndsen. Er wurde 1991 mit einer Cerebralparese geboren und konnte, so die „Expertenmeinungen“, niemals das Laufen erlernen. Der Junge nahm über mehrere Jahre ausdauernd aber erfolglos an zahlreichen Behandlungen in Deutschland und anderen Ländern der Welt teil. Um der Resignation nicht statt zu geben, begannen seine Eltern mit der Entwicklung spezieller Trainingsgeräte zum Erwerb komplexer Laufbewegungen und patentierten deren Mechanismen. Nach intensivem Gerätetraining gelangen Philipp, im Alter von 9 Jahren, seine ersten selbständigen Schritte. Auf der Basis ihrer Erfahrungen und der patentierten Geräte entstand allmählich ihr bestes Trainingsgerät. Sie nennen es PhilPaso, weil das Gerät ihrem Sohn Philipp den Weg zum Erlernen des Laufens ebnete. Zahlreiche andere Patienten konnten zwischenzeitlich von dieser Methode profitieren. Auf Grund der sehr hohen Entwicklungskosten gelang es erst jetzt, ein stabiles Gerät für den professionellen Gebrauch zu entwickeln.

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