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Warum hilft die Face Former-Therapie gegen so viele Symptome?

Face Former-Therapie korrigiert die Störungen dominanter Basisfunktionen. Sie beseitigt die Ursachen von Symptomen gesundheitlicher Probleme - Ursachenbehandlung.

Der Gegensatz zur Ursachenbehandlung ist die Symptombehandlung. Symptombehandlungen sind in der Medizin heute verbreitet, weil die Zusammenhänge zu den Ursachen gesundheitlicher Probleme nicht gesehen werden. Symptome sind lediglich die Auswirkungen eines ursächlichen Problems. Allein die Ursachentherapie ist der Königsweg in der Behandlung von Krankheiten, Symptombehandlung sind nachgeordnete Notlösungen.


Einige Beispiele für Symptombehandlungen

Schlaflabore schießen wie Pilze aus dem Boden, um Symptome wie Schnarchen und Atemaussetzer aufzuspüren und ihre Ausprägungen mit Maschinen oder gefährlichen und meist wenig erfolgreichen Operationen, zu reduzieren. Die Ursachen für Atemaussetzer bleiben bei Therapien mit technischen Hilfen ein Leben lang erhalten. Die Anwendung der „Krücken“ kann lediglich die Symptome vorübergehend reduzieren. Ohne diese Hilfen stellen sie sich die Symptome unmittelbar wieder ein oder treten sogar verstärkt auf.

CMD, eine Modediagnose, die häufig mit Zähneknirschen beginnt, sich aber oft erst durch die Behandlung mit Aufbissschienen und Beschleifen der Zähne zu einer handfesten Schmerzproblematik ausbildet. Es passen sich nicht die Schienen (Krücken) an das Organ an, sondern das Organsystem an die Krücke. Durch diese unnatürliche Einflussnahme stellen sich „krückenbezogene Fehlanpassungen“ und bei dauerhafter Anwendung sogar Verschlechterungen ein.

Schiefe Zähne und Kieferverformungen, werden im Kindes- oder Jugendalter mit Klammern und Drähten korrigiert, um nach Abschluss der Behandlung doch wieder schief zu werden und sogar Veränderungen von Muskelfunktionen herbeizuführen, die einige Jahre später große Probleme bereiten können.

Tinnitus und Schwindel, denen rein experimentell, mit Infusionen oder Tabletten, mit Tongeneratoren und mit autogenem Training begegnet wird, verbleiben trotzdem oder werden schließlich allein durch die „Zeit“ geheilt.

Nicht selten sind es die symptomatischen Behandlungen, die mehr Probleme hervorbringen als vorher bestanden, weil ihnen jeglicher Bezug zu den Krankheitsursachen fehlt.

 

Spezialistentum in der Medizin

Das Spezialistentum in der Medizin ermöglicht es kaum, die scheinbar stark abweichenden Zusammenhänge zu erkennen, die unter Beobachtung anderer medizinischer Disziplinen stehen: Der Orthopäde betrachtet keine schiefen Zähne oder ein schlaffes Gaumensegel; der HNO-Arzt keine Körperstatik und der Lungenarzt keine Ohrprobleme. Auffälligkeiten, die der Arzt mit seiner eigenen Fachkenntnis findet, behandelt er. Begleitende Zeichen, welche die so wichtigen Kausalbeziehungen (Ursachen) deutlich machen würden, bleiben aber unbemerkt.


Die Face Former-Therapie verfolgt einen besonderen Ansatz.

Das Ziel der Face Former-Therapie ist es, Ursachen eines Syndroms (Cranio-Cervicales-Dysfunktions-Syndrom) zu korrigieren. Syndrom bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Ursachen - speziell Fehlfunktionen - gefunden und behandelt werden, die individuelle Krankheitszeichen (Symptome) hervorbringen.


Frühe Fehlfunktionen verursachen lebenslange gesundheitliche Störungen

Symptome in Folge von Funktionsstörungen sind bei jedem Betroffenen anderer Art und anderer Ausprägung. Beschwerden, die von Patienten erstmalig ernst genommen werden, z.B. Tinnitus, Schwindel, Kiefergelenkschmerzen oder Atemaussetzer, werden in der Regel durch das „schwächste Glied einer Funktionskette“ ausgelöst. Lange zuvor, meist schon in früher Kindheit, haben sich aber bereits Auswirkungen der Fehlfunktionen als Störungen präsentiert: Die Entwicklung von Zahn- und Kieferfehlstellungen, häufige Mittelohrentzündungen, Erkältungen und Nasenpolypen bei Kindern sind einige markante Beispiele dafür. Im späteren Leben sind es Ohr-, bzw. Hörprobleme (Geräuschempfindlichkeit, Hörsturz, Tinnitus, klaffende Tuben), Schwindel, Nackenverspannung, Schmerzen, Schnarchen, Schlafapnoe und andere gesundheitliche Probleme mehr, die durch Störungen verursacht werden, die nur sehr selten beachtet werden.

Bei genauer Befragung und Untersuchung stellt man aber fest, dass die Patienten in unterschiedlichen Lebensphasen mit solchen Problemen immer wieder zu tun hatten. Die Verbindung zu ihren akuten Problemen wurden aber nie bedacht.(Wir werden in späteren Newslettern noch verschiedene Funktionszusammenhänge erklären, die spezielle Symptome hervorbringen.)

Die Face Former-Therapie konzentriert sich auf die beiden lebenswichtigsten Funktionssysteme: Die Atmung und das Schlucken. Störungen dieser Funktionen verursachen zahlreiche Erkrankungen, die sich in unterschiedlichen Symptomen äußern. Durch die Face Former-Therapie erfolgt die Korrektur und die biologische Stabilisierung des Systems und die Beseitigung des Syndroms.


Atmen und Schlucken, natürlich tun wir beides ständig, andernfalls würden wir nicht mehr leben. Es ist daher auch schwierig nachzuvollziehen, warum diese selbstverständlichen, von Geburt an automatisch ablaufenden Funktionen, so gestört sein können, dass sie oft schon in früher Kindheit und folgend immer wieder im Leben, für Abweichungen und gesundheitliche Probleme sorgen. Die Erklärung dafür ist, dass Fehlbewegungen und Haltungen entweder bereits angeboren oder durch äußere, meist frühkindliche Einflüsse, erworben sein können. Es bilden sich Fehlfunktionen aus, mit denen das Organsystem sein Funktionsziel (Schlucken, Atmen) nur über kompensatorische Anpassungen (Ausweichbewegungen) erreichen kann. Durch den sich ständig wiederholenden identischen Ablauf von Haltungs- und Bewegungsmustern werden diese gelernt und im Bewegungsgedächtnis des Menschen gespeichert. Dabei spielt es keine Rolle, ob dem Gedächtnis etwas falsch oder richtig Offener_Mund_bei_schlafenden_Kindern_sqangeboten wird. Während biologische Funktionen keine Störungen verursachen, nehmen gelernte Fehlbewegung und Fehlfunktionen früher oder später negativen Einfluss auf das komplexe Funktionssystem und verursachen individuell variierende, negative Reaktionen in unterschiedlichen Segmenten. Eine Umstellung auf korrekte Funktionsabläufe ist ohne eine gezielte Übungsbehandlung - Face Former-Therapie - nicht möglich.


Beispiele

An einem einfachen Beispiel verdeutliche ich solche Zusammenhänge:
Jedem ist klar, dass Schnarchen und Atemaussetzer Ereignisse sind, die im Zusammenhang mit der Atmung auftreten. Die Atmung ist unsere wichtigste Überlebensfunktion und kann sowohl durch den Mund als auch durch die Nase erfolgen. Beide Atemwege können erfolgreich unsere Lunge und weiter unseren gesamten Körper mit dem lebenswichtigen Atemgas (Sauerstoff, Stickstoff, Edelgase) versorgen. Mundatmung ist allerdings eine schlechte Alternative. Sie führt einerseits dazu, dass der Betroffene nachts schnarcht oder seine Atmung oft über mehrere Sekunden aussetzen kann und ist andererseits auch Ursache für zahlreiche andere gesundheitliche Angriffe und sogar degenerative, lebensgefährliche Krankheiten (siehe mein Artikel Mundatmung). Es ist deshalb plausibel und konsequent, die Ursache für die Mundatmung abzugewöhnen, statt die Betroffenen spontan mit Atemmasken zu versorgen. Das ist allerdings leichter gesagt, als getan: Der gute Vorsatz durch die Nase zu atmen reicht nämlich nicht aus, um eine lange bestehende unbewusste Gewohnheit durch ein neues automatisiertes Verhalten zu ersetzen. Wie jegliches Verhaltens- und Bewegungslernen, erfordert dies ein Übungsprogramm, was über einen längeren Zeitraum regelmäßig mit dem Trainingsgerät Face Former durchgeführt wird. Alternativen dazu sind nicht denkbar.

Zunächst optimiert sich die Luftdurchlässigkeit der Nase, eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Nasenatmung funktioniert und angewöhnt werden kann. Zusätzlich werden dazu aber auch andere wichtige Funktionen, wie Zungenhaltung, Zungenbewegung beim Schlucken und die Kopfbalance, benötigt. Sie sind ebenfalls Inhalt des Face Former-Trainingsprogramms. Erst, wenn der Mund nachts geschlossen bleibt und die Nasenatmung Tag und Nacht sicher realisiert wird, kann das Übungsprogramm abgeschlossen werden. Die Ursache der Atemstörung ist beseitigt, der Anwender benötigt künftig keinerlei Hilfsmittel, um den Zustand stabil zu halten.

Wie andere Abweichungen, sind auch Schnarchen und Schlafapnoe lediglich Symptome einer Grundstörung. Ist diese korrigiert, stellt sich nicht nur die gesunde ruhige Atemfunktionen ein, sondern es bilden sich parallel dazu auch andere Symptome zurück.


Zusammenfassung

Merkmale der Face Former-Therapie

  1. Ursachenbehandlung
  2. Korrektur elementarer Basisfunktionen des „Funktionsraums Mund“ - Atmen und Schlucken - mit Rückbildung dadurch verursachter Symptome (Cranio-Cervicales-Dysfunktions-Syndrom)
  3. Übungstherapie auf neurowissenschaftlicher Basis (Hirnforschung)
  4. Lernpsychologische Komponente: Verlernen falscher und Prägung neuer biologischer Bewegungsmuster
  5. Neurobiologische Komponente: Anregung von Hirnnervenfunktionen und Bildung von Hirnbotenstoffen
Tags: Anwendung
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