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Der FaceFormer soll u.a. bei Tinnitus helfen. Wie funktioniert das?

Frage des Anwenders:

Der FaceFormer soll u.a. bei Tinnitus hilfreich sein. Mir erschließt sich leider nicht, wie das funktionieren soll. Vielleicht können Sie mir etwas dazu sagen.

 

 

Antwort von Dr. Berndsen:

Stress ist nicht die Ursache

Die Ursachen von Tinnitus werden meist dem Stress oder Störungen der Durchblutung und mangelnder Sauerstoffversorgung im Innenohr zugewiesen. Stress verschlimmert zwar einen Zustand, ist aber niemals Ursache. Etwas was schwach ist, schwächt sich durch Stress noch mehr und kommt zum Durchbruch oder zur Verschlimmerung. Wäre Stress aber die Ursache hätten ja alle Menschen mit Stress das gleiche Problem: Tinnitus. Durchblutungsstörungen sind ebenso unwahrscheinlich und daran angelehnte Infusionen völlig überflüssig und sogar gefährlich. Im Innenohr gibt es kein Blut und deshalb spielen auch die Sauerstoffverhältnisse dort eine völlig andere Rolle.

 

Technische Hilfen wenig erfolgreich

Eine schlüssige Erklärung für die Ursachen von Tinnitus gibt es nicht und deshalb werden die Patienten in Tinnituskliniken darauf eingestellt, dass sie sich mit dem Problem engagieren. Dazu lernen sie autogenes Training und hören Entspannungsmusik. Dadurch wird nichts besser, aber zumindest keine weiteren Schäden hinzugefügt. Existierende technische Hilfen, wie "Noiser" oder gefilterte Musikangebote dienen dazu, den Tinnituston mit einem anderen Ton zu überlagern, bzw. diesen zu verlernen. Auch diese Methoden erweisen sich in der Regel als wenig erfolgreich.


Tinnitus im funktionellem Zusammenhang

Wir haben daher versucht den Ursachenkomplex für Tinnitus aus einem funktionellen Zusammenhang abzuleiten. Funktionen im Mund- und Rachenraum, Nasenatmung, Mundschluss und Kopfbalance nehmen maßgeblichen Einfluss auf alle anderen Funktionen, die im Bereich von Kopf, Nacken - mit Auswirkungen auf den ganzen Körper - angelagert sind. Die Auswirkungen auf das Ohr bemerken Sie z.B. beim Schlucken oder Gähnen. Das Mittelohr wird dabei belüftet. Dieser Prozess findet etwa 2000-mal am Tag statt, weil der Mensch über 24 Stunden immer wieder schluckt (auch ohne zu essen). Kann sich dieser Mechanismus nicht optimal einstellen, entstehen Probleme. Kinder bekommen häufig Mittelohrentzündungen, Nasenpolypen (adenoide Wucherungen), Erkältungen etc. Im Jugend- und Erwachsenalter stellen sich die Probleme um. Betroffenen werden geräuschempfindlich (Hyperakusie), bekommen so genannte "Hörstürze" (haben also das Gefühl wie durch einen Wattepfropf im Ohr zu hören), sie hören schlechter und/oder bekommen Tinnitus.

Wir korrigieren mit FaceFormer eine allgemeine Grundstörung, die alle Funktionen der Kopfregion belastet. Dadurch werden alle anderen Krankheitssymptome ebenfalls positiv beeinflusst. Wir behandeln also eine dominante Ursache und korrigieren die durch sie ausgelösten Krankheitszeichen. Der Tinnitus ist eine typische Auswirkung dieses Ursachenkomplexes, der leider wenig bekannt ist.

Der Erfolg kommt nicht von heute auf morgen

Sehr viele Patienten konnten sich durch der FaceFormer Therapie vom Tinnitus befreien. Das funktioniert allerdings nicht von heute auf morgen, da es sich bei der FF-Therapie um ein Trainingsprogramm handelt. Nur so lassen sich aber funktionelle Umstellungen erreichen. Sie müssen so lange das richtige Üben, bis die korrekte Durchführung gelernt und das Falsche verlernt ist. Das lohnt sich allerdings, da der Erfolg danach stabil bleibt, auch wenn Sie nicht mehr weiter üben.

Bei der FF-Therapie sind neurowissenschaftlich Forschungsergebnisse des Lernens zu Grunde gelegt worden: Übungen wurden auf ein Minimum reduziert und der Übungsablauf wird nach immer gleichem Muster wiederholt.


Kontinuierliche Belastungsreduzierung

Erfolge bei Tinnitus werden von den Betroffenen oft erst empfunden, wenn der gehörte Ton vollständig verschwunden ist. Zu lange haben sie Ängste aufgebaut und vieles versucht, was nicht geholfen hat, um vorher auch Belastungsreduzierungen als positiv zu werten. Solche gehen aber kontinuierlich mit der FF-Therapie einher und Besserungen sollten dazu führen, dass die Motivation zur Fortführung der Therapie gestärkt wird. "Man hat endlich den richtigen Weg gefunden, um das Problem zu beseitigen!"

Je nachdem, wie lange der Tinnitus bestanden hat, kann der Ton, zwar abgeschwächt, aber trotzdem bis zu einem Jahr wahrgenommen werden. Das sollte akzeptiert werden. Übungsprogramme sind niemals schnelle Hilfen, dafür aber wirksam und der erreichte Zustand bleibt stabil. Der tägliche Trainingsaufwand ist schließlich sehr gering.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und freue mich über eine Rückmeldung von Ihnen.

Suchbegriffe:: Fragen, Tinnitus
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