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Wie ist die korrekte Zugenhaltung?

Frage des Anwenders:

Vor einigen Jahren habe ich den Face Former gekauft. Nun werden meine Beschwerden (starkes Schnarchen, Atemaussetzer) aber (besonders in Rückenlage) stärker (obwohl ich kein Übergewicht habe und fast keinen Alkohol trinke). Deshalb will jetzt konsequent die von Ihnen vorgeschlagenen Übungen durchführen. Hierbei habe ich zur Zungenhaltung eine Frage:

Nach Ihren Zeichnungen zu schließen, würde ich vermuten, dass nur die Zungenspitze den Gaumen kurz hinter den Zähnen berühren soll.
Aber gemäß anderen Internetseite vermute ich, dass die Zunge auch noch im vorderen Teil der Gaumenwölbung anliegen soll (oder sogar noch mehr, ja nach Internetseite). Siehe z. B.
https://www.stimmhaft.de/therapiefelder/kinder/myofunktionelle-stoerungen/infos-zur-zungenruhelage.html
https://www.kfo-hennigsdorf.de/upload/12252638-4855063-zu-Seite-8-und-als-PDF-bei-Downloads---Pat.info-Zungenbungen.pdf

Auf Ihren Bildern geht die Zunge im Verlauf von der Spitze nach hinten eher nach unten. Wenn Sie am Gaumen anliegen sollte, müsste sie eher nach oben gehen.

Was ist nun richtig?

 

Antwort von Dr. Berndsen:

Ihre Anmerkung sind treffend. Natürlich kennen wir die Myofunktionelle Therapie und die dort beschriebenen Zungenruhelage sehr gut. Ich war lange Jahre Vorsitzender des ehemaligen wissenschaftlichen Vereins und ich habe vor vielen Jahren schon ein Buch zur MFT herausgegeben.

Tatsächlich ist die korrekte Zungenruhelage wesentlich komplexer als ich in meiner Anweisung beschreibe. Sie ist sogar noch komplizierter als auf den erwähnten Web-Sites beschrieben.

Wir brauchen aber für die Übungsbehandlung präzise Beschreibungen für ein markantes dominantes Merkmal. Das soll es für den Anwender verständlicher und einfacher in der Realisierung machen. Außerdem stellt sich ausgehend von der Zungenspitzenposition immer die komplexe Haltung der Zunge ein. Bei schlaffen Zungen ist es schon schwierig die Zungenspitze an dem beschriebenen Ruhepunkt zu halten, geschweige denn die Zungenränder auch  noch korrekt zu führen (davon sind sehr, sehr viele betroffen). Hinzu kommt, dass ausschließlich bei geöffnetem Mund die Zungenspitze isoliert an den von mir beschriebenen Ruhepunkt zu halten ist. Bei geschlossenem Mund ist dies kaum möglich. Immer, wenn die Zungenspitze richtig positioniert ist,  legen sich die Zungenränder auch an den Alveolarfortsätzen des Oberkiefers an.

Schlaffe Zungen hingegen können niemals die komplexe Haltung einnehmen. Erst über das Training mit dem FaceFormer wird dies allmählich möglich, weil erst die trainingsbedingte, veränderte Zungenmuskulatur die koordinierte Form der Zunge einstellt.

Entsprechend sollen die FF-Anwender ausschließlich die Positionierung der Zungenspitze beachten und diese bei den Übungen kontrolliert wahrnehmen. Bei vielen Kindern aber auch anderen Anwendern haben wir beobachtet, dass die Zunge durch die FaceFormer Therapie sogar ihre korrekte Haltung und Spannung erwirbt, wenn die Zungenspitze bei den Übungen anfangs nicht zum Oberkiefer gerichtet werden kann.

Bitte üben Sie regelmäßig und Sie bemerken schon nach ganz kurzer Zeit, wie sich die Spannung der Zunge positiv verändert und allein dadurch ihre neue Form und Haltung erreicht.

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